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Felix Platter-Spital, Basel

man ist nie zu alt, um sich neu zu erfinden

Das Felix Platter-Spital ist eines der wenigen universitären Spitäler, das sich ausschliesslich auf die Altersmedizin und Rehabilitation spezialisiert hat. Nach vielen Jahren der Definition des Leistungsumfangs wurde auf politischer Ebene beschlossen, mit einem Neubau dem hohen Anforderungsgrad der Leistungen Rechnung zu tragen.
 
Schaffner & Conzelmann erhielt das Mandat, diese entscheidenden Veränderungen in der Überarbeitung der Marke und des Erscheinungsbilds zu manifestieren. Der Neubau wird so auch zum Symbol der zukünftigen Ausrichtung des Spitals. 
 
Die architektonische Gliederung der neuen Bauhülle mit all ihren Einschnitten, Innenhöfen und verschiedenen Bauteilen wird zum Leitmotiv und definiert das grafische Grundkonzept, welches den Look aller Designumsetzungen prägt. 
 
So wird der vereinfachte Grundriss der neuen Klinik zum Inhalt der Bildmarke. Nicht der Baukörper selbst, sondern die Innenhöfe und Einschnitte bestimmen die Form. Das Zusammenspiel von Innen und Aussen, Licht und Schatten, stellvertretend für den Lebenszyklus und die guten wie schlechten Zeiten in einem Menschenleben, aber auch die Wechselwirkung zwischen der Innen- und die Aussenform der Bildmarke, steht für die Verbindung der Institution mit den Menschen.
 
Das Thema geht uns alle an, denn Alter ist eine Frage der Sicht und keine allgemein gültige, messbare Grösse.

Neues Design, neues Image?

Unsere Vision war schon vor dem Bau, eine führende universitäre Altersmedizin in der Schweiz zu sein, meint Felix-Platter-Verwaltungsratspräsident Thomas Giudici. Er sei sich bewusst, dass eine solche Aussage nicht sonderlich bescheiden wirke, wolle aber zeigen, dass es sich dabei nicht nur um einen beliebigen Marketingspruch handle.

Bei der Entwicklung des neuen Logos haben wir uns vom Gebäude selbst inspirieren lassen», weiss Giudici. Es handelt sich dabei um eine minimalistische Darstellung des Neubaus aus der Vogelperspektive. Um das graue Zentrum herum sind in Farbe die Innenhöfe illustriert. «Damit wollen wir die vielen Elemente zeigen, die mit dem Zentrum in Beziehung stehen.

Pressespiegel, bz, 22.2.2019